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Kunst im Rathaus - Johannes Weiß stellt eine Landschaftsreise in Öl aus

28.01.2019 Realismus und Surrealismus - Eine Landschaftsreise in Öl - Werke des Künstlers Johannes Weiß sind im Februar und März im Rathaus Lappersdorf zu sehen.

Schon seit seiner Kindheit hat er einen Hang zur Bastelei und Fotografie. Das größte Interesse aber galt allem voran Bob Ross und seiner „Joy of Painting series“. Manch einer kennt diesen sympathischen Amerikaner mit der Affrofrisur und der ruhigen Stimme, der im Abendprogramm des bayrischen Rundfunks zu sehen war und zum Teil bis heute noch präsent ist.

Im Oktober 2017 nahm Johannes Weiß also schließlich an einem Kurs von Michael Martensen teil, einem Künstler aus Holzkirchen bei München. In diesem Kurs malt man im Stil des Bob Ross und das war maßgeblich für den Start der Hobbykünstler-Karriere.

Bei diesem Malstil handelt es sich um die Nass-in-Nass- Technik, die das erste Mal in dieser Form vom deutsch-stämmigen William Alexander praktiziert wurde. Dabei wird die Leinwand mit einer dünnen Schicht aus ölbasierter Grundierung „Nass“ gemacht. Üblicherweise ist dieses Medium ein deckendes Weiß, aber je nach Motiv kann auch schwarz oder ein klares Medium verwendet werden. Die nasse Leinwand sorgt dafür, dass die Ölfarbe direkt auf der Leinwand ineinander gemischt werden kann und ermöglicht so einzigartige Effekte.

Das Entscheidende am Malen ist aber nicht die Technik, das Talent oder der Lehrer, nein es ist der Glaube an sich selbst und die Motivation, aus der dann das fertige Motiv entsteht. Der Künstler hatte bisher schon viele Hobbys ausprobiert, aber keines vermittelte ein ähnliches Gefühl, wie bei der Malerei. Man kann seinen Vorstellungen und Träumen ein Gesicht verleihen. Nicht mehr die Hand führt den Pinsel, sondern die Emotion, die Seele.



Kategorien: Kunst im Rathaus