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Wertstoffhof wird Sammelstelle für ausgediente Laptops, Note-, Netbooks und Brillen

21.04.2021 In Zusammenarbeit mit den gemeinnützigen Vereinen „Computerspende Regensburg e. V.“ und BrillenWeltweit werden bereits auf einigen Wertstoffhöfen ausrangierte, aber noch brauchbare Laptops, Notebooks, Netbooks und Brillen in separaten Sammelboxen gesammelt.

Ziele dieser Aktionen sind jeweils, dass zum einen Elektrogeräte, sofern sie noch funktionstüchtig sind, nicht vorschnell als Elektroschrott bzw. –abfall einer entsprechenden Verwertung zugeführt werden müssen. Vielmehr sollen noch gute, lediglich veraltete Geräte soweit repariert und aufbereitet werden, dass sie hinterher in fast neuwertigem Zustand dementsprechend wiedereingesetzt werden können. Selbstverständlich beinhaltet diese „Verjüngungskur“ auch, dass gegebenenfalls noch gespeicherte Daten und Programme fachmännisch gelöscht werden. Abschließend sind die Computer durch die Installation eines aktuellen Betriebssystems (Linux) sowie eines umfangreichen Softwarepakets wieder gänzlich auf Vordermann gebracht.

Ermöglicht wird diese Kampagne, weil man bei „Computerspende Regensburg e. V.“ viel Engagement zeigt. So kümmern sich Vereinsmitglieder, unter anderem auch als sogenannte „Wertstoffhofpaten“, persönlich um eine reibungslose Sammlung auf dem Wertstoffhof. Nach der Aufbereitung der gespendeten Computer werden diese durch den Verein beispielsweise wieder an Schüler abgegeben, welche aus einkommensschwachen Familien stammen.

Die Aufbereitung der Computer sei sehr umweltfreundlich, spare sie doch gegenüber der gesetzlich vorgeschriebenen aufwändigen Elektroschrott-Verwertung wertvolle Ressourcen und Energien ein. Gleichzeitig könne einigen bedürftigen Menschen ein technischer Standard ermöglicht werden, der in unserer Zeit selbstverständlich geworden sei.

Zum anderen verhält es sich auch bei den eingesammelten Brillen ähnlich. Die Brillen werden über ein Netzwerk der Kolpingfamilie an die caritative Organisation „BrillenWeltweit“ weitergeleitet. Diese Vereinigung sortiert, reinigt, prüft, vermisst, überarbeitet und registriert die Brillen und versendet sie schließlich kostenlos in die Dritte Welt. Möglich ist das, weil „BrillenWeltweit“ hier unter anderem auch Langzeitarbeitslose einbindet, denen damit die Wiedereingliederung in das Berufsleben erleichtert werden soll.

Damit können Sie dazu beitragen, den Alltag sehbehinderter Bedürftiger maßgeblich zu erleichtern und gleichzeitig arbeitslosen Menschen neue Perspektiven zu vermitteln. Nicht zuletzt dient die Initiative auch einem wichtigen Umweltaspekt: der Abfallvermeidung. Der Restmüll wird reduziert und die recycelten Altbrillen landen dort, wo sie noch von sehr großem Nutzen sind.





Kategorien: Klimaschutz, Rathaus